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Promotion

60% aller Ärzte in Deutschland sind promoviert. Eine Doktorarbeit wird üblicherweise von einer Betreuerin bzw. einem Betreuer vergeben. Der Betreuer, in der Regel ein promovierter Mitarbeiter eines Lehrstuhles, arbeitet den Studierenden in das Thema ein und begleitet ihn während der Arbeit bis zu Erstellung der Promotionsarbeit. Doktorvater ist eine habilitierte Person, Leiter des betreffenden Lehrstuhles, welche die Arbeit begutachtet und die wissenschaftliche Verantwortung übernimmt.

Eine Dissertation ist selbstständig anzufertigen. Im Studiengang wird die Doktorarbeit in der Regel schon während des klinischen Studiums begonnen. Das Promotionsverfahren kann aber erst nach Beendigung des Studiums abgeschlossen werden. Die Dekanate der Fakultäten informieren hierzu detaillierter.

Mit der Wahl des Themas und der Forschungsgruppe binden die Studierenden sich für eine lange Zeit. Um die Arbeit erfolgreich zu beenden und nicht vorher die Motivation zu verlieren, muss vorab geklärt werden, wo inhaltliche Interessen und Stärken liegen, welche Weiterbildung und welche Fachrichtung angestrebt werden und wie viel Zeit in etwa für die Dissertation zur Verfügung steht.  

Themen werden auch über Aushänge, Fachschaften, Dekanate, Graduiertenkollegs oder Doktorandenbörsen angeboten.

Zur Vorbereitung und Durchführung sichtet man am besten zwei bis drei erfolgreiche Dissertationen bei dem jeweiligen Betreuer und macht sich mit der Promotionsordnung der Universität vertraut.

Nach der Erstellung eines Arbeits- und Zeitplans erfolgen Literaturrecherche und -analyse, Exposé, Gliederung und die Klärung von Publikationsmöglichkeiten/Autoren-schaften. Der Umfang einer medizinischen Doktorarbeit beträgt im Durchschnitt etwa 100 Seiten, es kommen aber natürlich Abweichungen nach oben und unten vor.  

Die erfolgreiche Umsetzung einer Dissertation erfordert neben der Datenerhebung und -auswertung eine regelmäßige Kommunikation mit dem Doktorvater und intensive Zusammenarbeit mit dem promovierten Betreuer sowie kontinuierliches Arbeiten am Text der Arbeit.

Zahlen zu Promotionen, Zahlen zu Anzahl der Promotionen (Dr. med.):

http://www.doktorandenboerse.info/suchen/uni_anzeige.php

Medizinstudium, Promotion, Habilitation an den Medizinischen Fakultäten Deutschlands, R. Putz, LMU: Symposium des MFT: Wissenschaftlichkeit im Medizinstudium, 26. Oktober 2011:

http://www.mft-online.de/files/putz_flexner.pdf

Medizinische Studien:

www.pubmed.de