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Mitarbeiterführung

Gute Mitarbeiterführung ist ein wesentlicher Faktor für motivierte Angestellte, die wiederum unerlässlich für zufriedene Patienten sind. Deshalb sind engagierte Mitarbeiter eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg einer Arztpraxis.

Der individuelle Führungsstil eines Arztes ist grundsätzlich sehr stark von dessen Persönlichkeitsstruktur und seiner beruflichen Sozialisierung geprägt. Bewährt hat sich ein kooperativer Führungsstil mit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Praxismitarbeiterinnen. Kennzeichnend ist, dass jeder im Praxisteam einen Kompetenzbereich hat, für den er in definiertem Rahmen verantwortlich ist und Eigeninitiative entwickeln kann.

Zu diesem Führungsstil gehören jährliche Beurteilungsgespräche und regelmäßige Teambesprechungen. Die Beurteilungsgespräche dienen dazu, Stärken und Schwächen einer Mitarbeiterin herauszuarbeiten und Ziele für das kommende Jahr zu vereinbaren. Die Teamgespräche, die in regelmäßigen Abständen zu einer festgesetzten und für alle verbindlichen Zeit abgehalten und immer konstruktiv sachlich geführt werden sollten, bieten unter anderem Gelegenheit, Vorfälle oder Probleme in der Praxis zu besprechen und Lösungswege zu finden, auf Fortbildungen einzugehen und gemeinsam Ziele zu erarbeiten, die messbar und überprüfbar sein sollten.

Positiv auf die Mitarbeitermotivation können sich auch gezielte materielle Anreize auswirken, die über die normale Vergütung hinausgehen. Diese können finanzieller Art sein, beispielsweise Erfolgsprämien. Aber auch Sachleistungen wie kleine Geschenke zu Ostern und Weihnachten, Blumen zum Geburtstag, der Betriebsausflug oder die Weihnachtsfeier können die Motivation im Praxisteam steigern.

Curriculum Ärztliche Führung der Bundesärztekammer:

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.120.1116.5688

„Ärztliche Führung – Medizinische Kompetenz allein genügt nicht“:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/59200