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Auslandsstudium

Ein Auslandsstudium ist für Abiturienten, die am Numerus Clausus scheitern, eine Möglichkeit, ohne lange Wartezeit mit dem Medizinstudium zu beginnen. Zwar wird derzeit die Abschaffung des Numerus Clausus als Zugangsvoraussetzung für das Medizinstudium diskutiert. Noch aber gilt: Wer den Notendurchschnitt von 1,0 oder wenig darüber nicht schafft, dem bleibt nur abzuwarten - oder im Ausland zu studieren. Allerdings haben auch Länder wie Frankreich, Großbritannien oder die USA harte Aufnahmekriterien oder sehr hohe Studiengebühren. Ungarn steht als Alternative für ein Auslandsstudium im Fach Medizin hoch im Kurs dank günstiger Studienbedingungen und der Möglichkeit, das Physikum in deutscher Sprache zu absolvieren. Billig ist aber auch das Medizinstudium in Ungarn mit 5900 Euro an Studiengebühren pro Semester nicht. Es besteht jedoch teilweise die Möglichkeit, das Studium nach dem Physikum in  Deutschland fortzusetzen. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die einzelnen Hochschulen.

Inzwischen bieten einige osteuropäische Länder wie Lettland, die Slowakei und die Tschechische Republik auch Medizinstudiengänge in englischer Sprache an - eine weitere Option für Abiturienten mit guten Englischkenntnissen, denen der Numerus Clausus den Weg zu einer deutschen medizinischen Fakultät verwehrt. In der Regel müssen künftige Medizinstudenten hier ihre Eignung mit einer Aufnahmeprüfung unter Beweis stellen. Allerdings muss auch für ein Auslandsstudium Medizin in englischer Sprache in Osteuropa mit Studiengebühren von rund 11.000 Euro pro Jahr gerechnet werden.

Infos zum Medizinstudium im Ausland allgemein:

http://www.generation-g8.de/studium-ausland-medizin/

Infos zum Medizinstudium in englischer Sprache in Osteuropa:

http://www.medizinstudium-im-ausland.de/